Die wesentlichen Vorteile des Wasserstrahlschneidens
Welche Vorteile weist das Wasserstrahlschneiden gegenüber anderen Trennverfahren auf?
KMT Waterjet Systems ist eines der führenden Unternehmen für das Wasserstrahlschneiden; in über 40 Jahren haben wir uns umfassende Kenntnisse und Erfahrungen sichern können. Unterstützt wird diese Entwicklung weiter durch unsere wesentlichen Beiträge und Leistungen in den letzten vier Jahrzehnten im Bereich der Ultrahochdrucktechnologie. Die Wasserstrahl-Schneidtechnik ist ein einzigartiges und überaus modernes Verfahren, besonders geeignet zur Automatisierung von Produktionsabläufen, weil es unter anderem Materialkosten sofort spürbar zu senken vermag.
Welche Vorteile weist das Wasserstrahlschneiden gegenüber anderen Trennverfahren auf?

Wasserstrahl-Schneidtechnologie
Der größte Vorteil dieser Technologie im Vergleich zu anderen Trennverfahren liegt darin, dass es sich um einen Kaltschneideprozess handelt. Man bringt dieses technologische Verfahren bevorzugt dort zum Einsatz, wo Schneiden, spanabhebende Bearbeitung oder thermische Verfahren zu qualitativ nicht ausreichenden Schneidergebnissen führen. Im Gegensatz zu thermischen Schneidverfahren unterliegen die mit Wasserstrahlschneiden geschnittenen Materialien keinerlei thermischer Spannung beim Schnitt, so dass weder Oberflächenhärtung, noch Verwinden verursacht werden und auch keine tropfende Schmelze oder eine gasförmige Emissionen verursacht werden. Beim Laserschneiden von Kunststoffen entstehen giftige Gase, die wiederum kostspielig abzusaugen, zu behandeln und zu entsorgen sind. Für kunststoffbeschichtete Metalle stellt das Wasserstrahlschneiden oft das einzig sinnvolle Schneidverfahren dar, da es keine negativen Oberflächenveränderungen herbeiführt. Nicht einmal den Versuch wert ist es, bestimmte Materialien in größeren Stärken mit den üblichen thermischen Trennverfahren trennen zu wollen. So bereiten beispielsweise Titan, Edelstahl, Kupfer und Aluminium beim Laserschneiden größte Probleme. Ein Laser ist ebenso ungeeignet zum Schneiden bestimmter faserverstärkter oder mineralischer Werkstoffe.
Die Ansprüche an industrielle Schneidverfahren
sind in den letzten Jahren wesentlich gestiegen. Sie erstrecken sich heute über angemessene Produktivität oder die bloße Schneidgeschwindigkeit hinaus auch auf die Möglichkeit des Schneidens komplexer Formen mit hoher Präzision, wobei natürlich gleichzeitig auf hohe Schnittkantenqualität Wert gelegt wird. Das Wasserstrahlschneiden übt auf den Werkstoff keinerlei Druck aus, weil die mechanische Reaktion am Werkstoff auf Mikroebene stattfindet. Trotz der hohen kinetischen Energie beim Wasserstrahlschneiden wird eine Werkstoffverformung verhindert, und eine hohe Schneidpräzision ist erzielbar, ohne dass ausgefranste Schnittkanten oder Grate zurückbleiben. Die Schnittkanten weisen eine herausragende Qualität auf und bedürfen daher auch keiner weiteren Nachbearbeitung. Die Oberfläche des Werkstücks bleibt unbeschädigt. Der haarfeine Wasserstrahl erzeugt nur eine genauso breite Schnittfuge. Das führt zu geringstmöglichem Materialverbrauch am Werkstück - unerreicht von den herkömmlichen anderen Trennverfahren. Dieses technische Merkmal erlaubt den Einsatz des Nesting-Verfahrens - wodurch das Verfahren betriebswirtschaftlich sogar noch interessanter wird.
Das Wasserstrahlschneiden ist besonders vorteilhaft
beim Erzeugen komplexer Schnittformen. Werkstoffe können mit diesem Kaltschneideprozess in fast jede Form gebracht werden. Hersteller, bei denen sich Schnittkonturen und Werkstoffe ständig ändern, sind begeistert von der Flexibilität des Wasserstrahlschneidens. Wasserstrahlschneiden kann unter Verwendung unterschiedlicher Schneidtechniken eingesetzt werden. Scharfe Ecken oder Fasen, minimalste Radien - alles ist möglich. Die Möglichkeit, einen Schnitt mitten im Werkstoff zu beginnen sowie die Möglichkeiten des Stoßschnitts machen aus dem Wasserstrahlschneiden ein universell einsetzbares Werkzeug für jeden Werkstofftyp.
Die Umwelt freut sich
beim Wasserstrahlschneiden. Der gesamte Prozess ist überaus sauber; es werden weder Staub, noch Schleifrückstände oder Späne erzeugt oder gar eine chemische Luftverschmutzung herbeigeführt. Schneidöle oder -emulsionen werden nicht benötigt. Bei den aktuellen Rohstoffpreisen und den nur noch begrenzt nutzbaren Ressourcen stellen optimale Materialausnutzung sowie Teil-an-Teil-Nesting beim Schneiden herausragende Wettbewerbsvorteile dar, die die Entscheidung für das Wasserstrahlschneiden leicht machen.













