Isolierung

Hauptanwendungen für die Glas- und Steinwolleproduktion

Das Wasserstrahlschneiden wird im Rahmen von Fertigungsstraßen bei der Glas- und Steinwolleproduktion als alternatives Verfahren zu Kreissägeanlagen eingesetzt, wobei das Material erst nach Verlassen des Aushärteofens geschnitten wird. Herkömmlicherweise erfolgt der Schnitt mit kreisförmigen Sägeblättern, deren Vorzüge in der unkomplizierten Anwendung und den qualitativ guten Schnittkanten liegen, die jedoch auch signifikante wirtschaftliche und technische Nachteile aufweisen:

  • Sägeblätter machen häufiges Nachschärfen erforderlich.
  • Die Sägeblätter weisen eine Breite von 5 mm auf. Bei durchlaufendem Betrieb (365 Tage/Jahr) werden beträchtliche Mengen des zu schneidenden Materials verbraucht.
  • Beim Sägevorgang entsteht Materialstaub, der durch geeignete Maßnahmen aus der Umgebungsluft der Produktionshalle zu entfernen ist.

Die Vorteile des Wasserstrahlschneidens gegenüber den herkömmlichen Verfahren beim Schneiden von Glas-/Steinwolle:
  • Bessere lineare Schnittpräzision.
  • Geringerer Materialverbrauch (der Wasserstrahl ist nur 0,25 mm breit - das Sägeblatt 5 mm).
  • Es besteht kein Bedarf für Absauganlagen (keine großen Staubabsauganlagen erforderlich - das reduziert die Investitionskosten).
  • Das Nachschärfen (von Sägeblättern) entfällt - ein Wasserstrahl wird niemals stumpf.

Glas- oder Steinwollematerial wird üblicherweise in einer Breite von 1.200 mm bereitgestellt, wobei eine Kantenbeschneidung und eine Querschneidung erforderlich sind. Die Materialstärke beträgt zwischen 22 mm und 318 mm, und die Materialdichte kann bis zu 175 kg/m2 betragen. Die Wolle ist darüber hinaus manchmal auch mit einer dünnen Pechschicht (dünne asphaltische Schicht) versehen. Normalerweise werden dafür bis zu sechs Schneidköpfe eingesetzt.

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